„Was kostet eigentlich so eine Website?“ – Diese Frage höre ich von Handwerkern in fast jedem Erstgespräch. Meistens liegen dann schon drei Angebote auf dem Tisch: eins für 500 €, eins für 3.000 €, eins für 9.000 €. Kein Wunder, dass da keiner mehr durchblickt. Hier bekommst du ehrliche Zahlen – inklusive meiner eigenen Preise.
Die kurze Antwort
Eine professionelle Website für Handwerker kostet grob zwischen 1.000 und 10.000 € einmalig, dazu kommen laufende Kosten für Domain, Hosting und Pflege. Wo du in dieser Spanne landest, entscheiden drei Dinge: wie viele Seiten du brauchst, wer Texte und Bilder liefert und wie individuell das Design sein soll.
Baukasten, Webdesigner oder Agentur – die Preisspannen
- Baukasten (Wix, Jimdo, IONOS & Co.): ca. 10–40 € im Monat. Günstig auf dem Papier – aber du baust selbst, und deine eigenen Stunden rechnest du besser nicht nach.
- Selbstständiger Webdesigner: meist ca. 1.000–5.000 €. Direkter Draht, keine Projektmanager dazwischen. Die Qualität schwankt allerdings stark.
- Klassische Agentur mit großem Team: oft 5.000–15.000 € und mehr. Viele Abstimmungsrunden – lohnt sich vor allem bei komplexen Anforderungen.
Das sind Richtwerte aus meiner Erfahrung. Nach über zehn Jahren im Webdesign – in Agenturen, im Unternehmen und jetzt als Selbstständiger – kenne ich alle Seiten. Ausreißer nach oben und unten gibt es natürlich immer.
Meine Preise – offen auf den Tisch
Ich arbeite mit drei Paketen, damit du vorher weißt, woran du bist. Alle Preise netto, den Festpreis bekommst du nach dem ersten Gespräch.
- Starter – 990 €: Einseitige Website (Onepager), läuft perfekt auf dem Handy, Kontakt per Formular, Anruf und WhatsApp, Grundoptimierung für Google, Impressum und Datenschutz. Ich arbeite mit deinem vorhandenen Logo, deinen Texten und Bildern.
- Professionell – ab 2.500 €: Mehrere Seiten, eine eigene Seite pro Leistung (zum Beispiel Bad, Heizung, Dach), Texte, die Kunden und Google verstehen, Optimierung auf deine Orte und dein Einzugsgebiet, Referenzgalerie mit deinen Projekten.
- Premium – ab 3.500 €: Alles aus Professionell, dazu eigene Fotos und Videos von deinem Team und deinen Baustellen, ein komplett individuelles Design und Material, das du direkt für Social Media nutzen kannst.
Was in jedem Preis drin sein muss
Egal, bei wem du kaufst – ohne diese Punkte ist eine Handwerker-Website kein gutes Geschäft:
- Läuft auf dem Handy einwandfrei – die meisten deiner Kunden suchen unterwegs
- Telefonnummer mit einem Tipp anrufbar, am besten auch WhatsApp
- Verknüpft mit deinem Google-Unternehmensprofil
- Impressum und Datenschutzerklärung, Schriften und Karten datenschutzkonform eingebunden
- Seitentitel mit Leistung und Ort, zum Beispiel „Heizungsbauer in Olpe“
- Echte Fotos statt Bilddatenbank
- Die Domain läuft auf deinen Namen – nicht auf den des Webdesigners
Die laufenden Kosten, über die keiner spricht
Nach dem Start kommen noch ein paar Euro im Monat dazu. Rechne grob mit:
- Domain: ca. 1–2 € im Monat
- Hosting: je nach System ca. 5–30 € im Monat
- Wartung: Bei WordPress fallen regelmäßig Updates an. Die machst du entweder selbst oder du gibst sie ab, zum Beispiel im Website-Support.
Bei Webflow-Websites entfallen Plugin-Updates komplett. Das spart Wartungskosten und Nerven. Was die beiden Systeme sonst unterscheidet, liest du in Webflow oder WordPress? Ein ehrlicher Vergleich.
Rechnet sich das überhaupt?
Machen wir es konkret: Bringt dir ein durchschnittlicher Auftrag 3.000 € Umsatz, hat sich eine Website für 2.500 € mit dem ersten Auftrag fast bezahlt gemacht. Und eine gute Seite arbeitet jahrelang – auch nachts und am Wochenende, wenn du nicht ans Telefon gehst.
Eine Website ist keine Ausgabe für die Optik. Sie ist dein Verkäufer, der nie Feierabend macht.
Wichtig ist nur: Die Seite muss auch gefunden werden. Warum das oft hakt, steht in Google findet deine Firma nicht? Und ob deine bestehende Seite überhaupt Anfragen bringt, siehst du im Website-Check in 7 Punkten.
Woran du ein schlechtes Angebot erkennst
- Kein Festpreis, nur „nach Aufwand“
- Domain und Hosting laufen über den Anbieter, ohne Zugang für dich
- Monatliche Miete mit langer Laufzeit – und danach gehört dir die Website nicht
- Keine Referenzen, die du dir live anschauen kannst
Du willst wissen, was deine Website kosten würde? Schreib mir kurz, was du machst – nach einem kurzen Gespräch bekommst du einen Festpreis. Egal ob in Wenden, Olpe oder Berlin. Mehr zu mir vor Ort: Werbeagentur in Wenden.










